Bericht zum Besuch des Zeppelinmuseums in Neu-Isenburg, Zeppelinheim 

von Brunhilde Damm

Am 23. Oktober 2026 besuchten wir mit 17 Teilnehmerinnen das Zeppelin-Museum in Neu-Isenburg. Wir nutzten die Gelegenheit, mehr über die Geschichte der berühmten Luftschiffe und ihren Erfinder Graf Ferdinand von Zeppelin zu erfahren.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand die fachkundige Führung durch Daniela Lindemann, (Bemerkung: Wir waren sehr erfreut, Frau Lindemann erneut als Museumsführerin zu haben. Sie hatte uns bereits im März 2025 im Neu-Isenburger Stadtmuseum durch die Ausstellung zum Thema „Frauen im geteilten Deutschland“ sehr kompetent begleitet.)

Dieses Mal verstand sie es wieder, uns wie auf eine Reise durch die Geschichte der Luftfahrttechnik mitzunehmen, um uns so einen anschaulichen Überblick über die Entwicklung und Konstruktion der Zeppeline zu vermitteln.

Uns wurde erklärt, wie die riesigen Luftschiffe konstruiert wurden, welche Herausforderungen zu bewältigen waren und welche Bedeutung sie für den Personenverkehr, aber auch für die Forschung und Expeditionen hatten.

Wir erhielten auch Antwort auf die Frage, wie es zur Gründung des Ortes Zeppelinheim kam und wie letztlich das tragische Hindenburg-Unglück am 6. Mai 1937 die Ära der Zeppeline beendete.

Neben den historischen Exponaten zeigte uns die Museumsführerin zahlreiche Modelle, Fotografien und Dokumente zur Thematik. Ein besonderes Highlight war der Nachbau eines Teils des Passagierdecks, das eine Vorstellung von der Aussicht beim Anflug auf Rio de Janeiro bot. Wir konnten auch einen Eindruck davon gewinnen, wie luxuriös das Reisen mit einem Zeppelin in den 1930er-Jahren war. Die gedeckte Tafel mit Original -Geschirr vermittelte ein lebendiges Bild vom Komfort und der besonderen Atmosphäre an Bord.  Eine Filmvorführung ergänzte die Ausstellung mit Hintergrundwissen.

Sehr interessiert waren wir Damen auch an der Sonderausstellung „Fotografien von Angelika von Braun“. Die Fotografien zeigten junge Frauen in eleganter Damenmode der 1930er Jahre auf dem damals neuen Flug- und Lufthafen Rhein-Main vor der Kulisse der Luftfahrtschiffe.

Im Anschluss an den 1,5-stündigen Ausstellungsrundgang blieb noch Zeit, in das Ausflugslokal „Terminal 4“ einzukehren und sich über die Eindrücke auszutauschen. Mit einem leckeren Essen und erfrischenden Getränken stärkten wir uns für die Bahn-Heimfahrt nach Oberursel.

Der Museumsbesuch war für alle Beteiligten ein interessantes und bereicherndes Erlebnis.