Monatsbrief  Januar/Februar 2021

Liebe Mitglieder,

zu Beginn der Pandemie bekam ich eine Nachricht mit dem frommen Wunsch eines kleinen Kindes „lieber Gott, kannst Du bitte das Jahr 2020 löschen und neu installieren, denn es hat einen Virus“. Das wäre bestimmt auch unser aller Wunsch gewesen, denn es ist nichts mehr wie es einmal war.

Ich hoffe, Sie sind gut, und vor Allem gesund in das neue Jahr 2021 gekommen.

Wir glauben fest daran, dass wir in diesem neuen Jahr wieder Schrittweise einige unserer gewohnten Aktivitäten, Ausflüge und Reisen unternehmen können.

Wir wollen versuchen, dass wir Ihnen, sobald der Lockdown gelockert wird, wieder kleine Wanderungen mit weniger Personen anbieten können. Damit wir uns nicht ganz aus den Augen verlieren, denn soziale Kontakte sind sehr wichtig.

Ein Präsenzunterricht der Yogakurse wird wahrscheinlich noch eine Weile warten müssen. Sie haben aber die Möglichkeit per Zoom via Internet daran teilzunehmen. Dörte bietet 2 Kurse auf diese Weise an: montags um 8.30 Uhr und um 20:00 Uhr. Ist vielleicht eine Möglichkeit nicht ganz einzurosten. Falls Sie daran Interesse haben, sprechen Sie mich an.

Die geplante Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten musste leider aus den bekannten Gründen abgesagt werden.

Auch unsere für Februar geplante Jahreshauptversammlung müssen wir auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Angedacht ist der Mai.

Wir waren aber nicht ganz untätig. Wir haben 1500 € für „Frauen helfen Frauen“ gespendet. Im Jahr der Pandemie nahm die häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder zu. Im Frauenhaus des Vereins in Oberursel finden die Frauen sofortige Hilfe und vorübergehende Aufnahme. Besonders in diesem Jahr fehlen die Mittel für die vielen Aufgaben. Die Taschenbörse des Frauenrings, genau wie unser Basar, konnten wegen Corona nicht stattfinden.

Wir haben wieder 24 Gutscheine vom Weihnachtsbaum gekauft. Hier nochmals Dank den Damen, die schöne Päckchen dazu gepackt haben.

Im Dezember Rundbrief hatte ich die neuen Mitglieder von 2020 begrüßt, jedoch leider die Damen, die schon bei der Jahreshauptversammlung begrüßt wurden, vergessen. Dafür bitte ich um Entschuldigung und hole es hiermit nach:

Seit Januar 2020 sind Frau Gisela Hopp, Hildegard Stender, Erika Sommer, Barbara Lippold-Mais und Christel Reich Mitglied in unserem Ortsring. Alle aus Oberursel. 

Christel Reich, bekannt unter ihrem Künstler Namen „Chris Malu“, hätte gern unsere Weihnachtsfeier mit ihrem Gesang bereichert. Da diese leider Corona zum Opfer gefallen ist können wir uns bestimmt in diesem Jahr daran erfreuen.

Da wir im Moment wenig Gelegenheit haben uns zu treffen, dachte ich, ist es eine nette Idee, dass sich die neuen Mitglieder, wenn sie möchten, kurz im Monatsbrief vorstellen, bis sich wieder die Gelegenheit bietet dies bei den Monatstreffen zu tun.

Unser erstes neues Mitglied im neuen Jahr 2021 ist Antje Runge aus Oberursel.

„Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Seit 30 Jahren lebe ich in Oberursel. Ich habe Betriebswirtschaft studiert und bin seit über 20 Jahren in Führungspositionen der Stadtverwaltung Frankfurt tätig. Seit zwei Jahren leite ich die Stabsstelle Kulturelle Bildung. Denn die Teilhabe aller an der Gesellschaft, verbunden mit Zugang zur Bildung, zum Arbeitsmarkt und zur Kultur – unabhängig von der Herkunft, dem Geldbeutel oder dem Geschlecht – sind mir besonders wichtig. Der Frauenring ist für mich ein Verein, der sich für diesen Fortschritt einsetzt und daher habe mich entschieden, Mitglied im Frauenring zu werden.“

Antje Runge

Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass Frau Runge als einzige Frau unter acht Kandidaten für den Bürgermeisterposten in Oberursel kandidiert. Es ist ein guter Anlass um Strukturen im Sinne der Gleichberechtigung aufzubrechen. Frauen führen zwar nicht besser, aber sie führen anders.

Mein Appell an die Arbeitskreisleiterinnen: bitte geben Sie nicht auf, bleiben sie optimistisch und in den Startlöchern damit wir, wenn es möglich ist, wieder mit den Kursen starten können.

Wir sollten trotz der im Moment nicht besonders positiven Entwicklung der Pandemie optimistisch bleiben denn:

„Optimismus ist die Fähigkeit, den blauen Himmel hinter den Wolken zu ahnen.“

In diesem Sinne hoffe ich auf ein baldiges Wiedersehen.

Bleiben Sie gesund, denn Gesundheit ist das größte Gut, das wir haben.

Herzliche Grüße und auf ein gesundes Wiedersehen in 2021

Ihre Brigitte Zimmermann